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Geschichte Wiens

Wien wurde bereist in der Altsteinzeit besiedelt (Wienerwald, Leopoldsberg, Bisamberg und Wilhemienenberg). Mit der Zeit wurde die Besiedlung auch auf den Kahlenberg, Simonsberg, Michaelerberg, Satzberg, Gemeindeberg und Rosenhügel ausgedehnt.
Die erste Blütezeit erfuhr es allerdings erst zur Zeit der Römer (0 -4. Jh.). In dieser Zeit wurde es als römisches Kastell an einer geographisch und strategisch günstigen Lage errichtet. Heute sind der Graben, die Naglergasse, der Tiefe Graben, der Salzgries, der Rabensteig, die Rotgasse und die Kramergasse Zeitzeugen der Stadtgrenze. Die gleichen Grenzen hat das älteste Wien im Mittelalter (8.-12.Jh) aufgewiesen.
Ab 976 regierten die Babenberger Österreich. Der Name „Ostarrichi“ wurde 996 erstmals urkundlich erwähnt. Im 12.-19.JH wurde Wien von der Stadtmauer und dem Graben begrenzt. An deren Stelle sich heute die Ringstraße befindet. In dieser Zeit regierten die Habsburger fast 640 Jahre lang.
1525 und 1683 wurde Wien von den Türken belagert, konnte aber in beiden Fällen gerettet werden. Im 8.JH erlebte die Stadt einen wirtschaftlichen Aufschwung, der durch die Errichtung von Monumentalbauten wie Schloss Schönbrunn und Belvedere dokumentiert ist. Auch das Palais Schwarzenberg und der Augarten wurden damals angelegt.
Während der Regentschaft Maria Theresias (ab 1740) und Ihres Sohnes Joseph II gab es eine Blütezeit der Architektur aber auch der Reformen (Schulpflicht, zentrale Verwaltung, Übergabe des Praters an die Bevölkerung,..).
1848 gab es als Folge eines verheerenden Hochwassers eine Choleraepidemie mit einer Bürgerrevolte gegen Fürst Metternich und die Regierung. Nach Beendigung der Revolte wurde in der Folge das Glacis geschliffen und an seiner Stelle unter Kaiser Franz Joseph I die Ringstraße geplant. Somit wurden die Vorstädte mit dem Stadtkern verbunden.
1914 wurde der Thronfolger Franz Ferdinand in Sarajewo ermordet – der Auslöser für den 1.Weltkreig und das Ende der Österreich-Ungarischen Monarchie (hat seit 1867 bestanden).
Im 2.Weltkrieg sind viele Gebäude den Bomben zum Opfer gefallen zB der Wiener Stephansdom. Jedoch wurde im Vergleich zu vielen deutschen bombardierten Städten an den Gebäuden wenig Schaden genommen.
1955 – mit Unterzeichnung des Staatsvertrages hat Österreich wieder seine Unabhängigkeit erhalten. Ab den 90-er Jahren hat Wien eine starke Internationalisierung und Modernisierung durchgemacht.



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